Tibetischer Buttertee - Po cha

Ein Tibet-Besuch ist nicht komplett ohne den Genuss von Po cha! Dieser einzigartige Tee hinterlässt einen salzigen Nachgeschmack und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der tibetischen Kultur. Besucher in Nepal oder Indien können ihn ebenfalls probieren. Er wärmt an kalten Tagen und gibt Energie für das raue Klima Tibets. Anfangs gewöhnungsbedürftig, wird der Geschmack schnell zur Gewohnheit.

Traditionelle Zubereitung von Buttertee

Die traditionelle Herstellung ist aufwendig: Dunkler Tee aus Pemagul wird stundenlang gekocht, bis eine dunkelbraune Flüssigkeit („Chaku“) entsteht. Diese wird mit Yakbutter, Salz und Milch vermischt.

Wie wird tibetischer Buttertee zubereitet?

Der originale Po cha wird aus stundenlang gekochtem Tee hergestellt, der mit Butter und Salz in einem Holzfass geschlagen wird. Alternativ kann man schwarzen Tee mit Salz, Milch und Butter mischen und kräftig schütteln.

Buttertee außerhalb Tibets zubereiten

Für die Zubereitung außerhalb Tibets benötigen Sie:

Ein Mixer oder ein verschließbarer Behälter ist hilfreich.

Schritte für die Zubereitung zu Hause

Geschichte des tibetischen Tees

Die Teekultur in Tibet begann im 7. Jahrhundert durch den Tee-Pferde-Handel mit der Tang-Dynastie. Dunkler Tee aus Ya'an, Sichuan, ist die Grundlage für Po cha.

Die Sitte des Buttertees

Tibeter trinken täglich Buttertee und servieren ihn Gästen. Traditionell wird die Tasse nach jedem Schluck nachgefüllt. Falls Sie keinen weiteren Tee möchten, lassen Sie ihn unberührt, bis Sie gehen.

Nährwert von Po cha

Buttertee stärkt Knochen und Muskeln, enthält Antioxidantien und spendet Energie für die Arbeit in großer Höhe. Der hohe Fettgehalt des Yakbutters ist besonders nahrhaft.